In Skagaströnd tanzt der Fisch zu Countrymusik
Das musikalische Zentrum des Nordens
In Skagaströnd tanzt der Fisch zu Countrymusik

Wenn Sie einen Isländer fragen, was ihm beim Namen Skagaströnd als erstes in den Sinn kommt, kann es gut sein daß er „Countrymusik“ sagt. Merkwürdig? Ja, gut möglich, denn das kleine Fischerörtchen im Nordwesten Islands ist nicht gerade das, was man mit Cowboys und Banjo verbindet. Doch Island verblüfft einen ja immer wieder.

Das Countrydorf
Die kleine Stadt am Polarkreis hat ungewöhnlich viele Anhänger der Countrymusik, warum das ist so, weiß niemand mehr so genau. Aber das spielt keine Rolle, das Restaurant Kántrýbaer (das Countrydorf) ist stets gut besucht, und der einzige private Radiosender Islands für Western- und Countrymusik erfreut sich auch hoher Einschaltquoten. Jedes Jahr im August frönt Skagaströnd der Countrymusik in einem eigenen Festival. Da groovt selbst der Fisch im Fjord!

Durchatmen an der Küste
Neben seinen engen Banden zur Musik ist Skagaströnd vor allem ein Fischerort. Im Sommer verwandelt der kleine Hafen sich in ein quirliges Zentrum, wo es von Booten nur so wimmelt, und von Menschen, die kommen und gehen. Eine wunderbare Sache, hier an einem schönen Tag herumzubummeln, die Seeluft tief einzuatmen und sich im Café Bjarnanes oben auf den Klippen eine Erfrischung zu gönnen. Von hier können Sie den Hafen und die Küste überblicken und einen Geschmack von isländischer Weite bekommen. Ganz in der Nähe des Cafés befindet sich das Árnes Museum, ein entzückendes kleines Haus aus dem Jahr 1899 und damit das älteste Haus im Ort. Es ist vor einigen Jahren von der Stadt renoviert worden und dient Besuchern heute als Fenster in die Vergangenheit. Die gesamte Inneneinrichtung stammt aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts und zeigt, wie hübsch es in isländischen Stadthäusern zu der Zeit gewesen ist.

Das Museum der Prophezeihungen
Man glaubt, daß die erste Einwohnerin von Skagaströnd Þórdís die Ascheleserin gewesen ist, eine im 10. Jahrhundert weithin bekannte Frau, die mehrfach in den Isländersagas genannt wird.
Þórdís war bekannt für ihre seherischen Fähigkeiten, und im Museum der Prophezeihungen wird ihre Geschichte auf einem Wandteppich erzählt. Die Ausstellung widmet sich Prophezeihungen auch im weiteren Sinne. Wer Mut hat, kann sich dort aus der Hand lesen und die Zukunft vorhersagen lassen. Þórdís lebte am Fuß des Berges Spákonufell (der Berg der Wahrsagerin), den sie täglich bestieg, um sich auf dem Gipfel ihr Haar mit einem goldenen Kamm frisierte.
Das Kap Spákonufellshöfði ist Naturschutzgebiet und ein beliebtes Wandergebiet. Ein Teleskop und Informationstafeln versorgen den Wanderer mit Wissenswertem um die reiche Geschichte der Region.
Der Campingplatz von Skagaströnd liegt in einer geschützten Ecke. Er besticht durch Ruhe und gute Sanitäranlagen, außerdem gibt es einen Spielplatz und ein Servicehaus mit Essecke und Waschmaschine. Und wenn Sie schon mal dort sind, sollten Sie auch im Schwimmbad und auf dem 9-Loch Golfplatz vorbeischauen.

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