Reisen im Ísafjarðardjúp

Die Entdeckung der Langsamkeit

Reisen im  Ísafjarðardjúp

 

Der Ísafjarðardjúp ist der größte aller Fjorde in den Westfjorden und mit seinen kleinen Seitenfjorden wie geschaffen, Island abseits der touristischen Pfade zu erkunden. Sie sollten sich also viel Zeit für die Reise von Hólmavík nach Súðavík nehmen. Genießen Sie das Fahrerlebnis durch die Weite der Hochlandstraße Steingrímsfjarðarheiði, und feiern Sie den Moment, wenn es hinter der Kurve hinab in den Fjord geht. Wie wäre es mit einer Pause und einer Nacht im Hotel Reykjanes?

Pool in heißer Quelle
Das Hotel liegt auf einer Halbinsel zwischen dem Ísafjarðardjúp und dem kleineren Reykjarfjörður. Es hat nicht nur organisierte Trips zu bieten. Sein Herz ist das Schwimmbad, welches auf einer der wenigen heißen Quellen der Westfjorde erbaut wurde. Durch den Zufluß erneuert sich das Wasser ständig, Chemikalien sind daher nicht notwendig. Es gibt doch nichts entspannenderes nach einer langen Tagestour als im warmen Wasser zu versinken und die klare Luft des Nordens zu genießen! Fügen Sie Ihrem Leben ein wenig Würze hinzu und besichtigen Sie das Salzwerk Saltverk ehf., wo das weltweit einzige Speisesalz nach einer 200 Jahre alten Methode mit geothermaler Energie gewonnen wird.

Adler und Bäume im Heydalur
Durch die Westfjorde kann man einfach nicht fahren, ohne Ehrfurcht vor der Landschaft zu empfinden. Nehmen Sie sich Zeit für Pausen. Sie könnten zum Beispiel im Móafjörður anhalten und das Heydalur besuchen. Das abgeschiedene Tal ist seit der Landnahmezeit besiedelt. Hotel Heydalur bietet allerlei Freizeitaktivitäten und ist der ideale Ort, um die majestätische Stille dieser alten vulkanischen Gegend zu genießen. 100.000 geplanzte Bäume schaffen eine ganz besondere Atmosphäre in dem grünen Tal, welches der wohl nördlichste Standort für ein Gewächshaus mit Obstanbau ist. Auch ein Bad in der heißen Quelle von Galtahrygg sollten Sie nicht verpassen. Man sagt der von Bischof Gudmundur dem Guten geweihten Quelle heilende Kräfte nach. Mit etwas Glück sehen Sie vielleicht einen Adler durch die Lüfte fliegen. Auch Falken und Merline sind häufig im Heydalur zu sehen.

Einmal Einsamkeit und zurück
Der Straßenverlauf führt am Ufer der hübschen inneren Fjorde vorbei zum Skötufjördur, wo es das alte Torfhaus Litli Bær zu sehen gibt. Es wurde um 1894 erbaut und war bis 1969 bewohnt. Treten Sie ein und lassen Sie Ihre Gedanken wandern. In Hvítanes kann man oft Seehunde nur wenige Meter von der Straße entfernt beobachten, eine seltene Gelegenheit, die scheuen Gesellen von nahem zu betrachten.

Das am Ufer des Álftafjörður gelegene Súdavík hat einen besonderen Platz im Herzen der Isländer. Im Jahr 1995 wurde die kleine Stadt von einer Lawine getroffen. Das Unglück kostete viele Menschenleben und zerstörte zahllose Häuser. Man beschloß daher, die Stadt an einen lawinensicheren Ort im Inneren des Fjordes umzuziehen.  Die Häuser, die nicht transportiert werden konnten, fungieren heute als Sommerhäuser und sorgen dafür, daß die “Altstadt” zwischen Mai und September vor Leben nur so sprudelt.

Súdavíks Geschichte beginnt im 10. Jh, sein ältestes Haus stammt aus dem 16. Jh. und beherbergte den Abenteurer Jón Indíafari, den Indienfahrer. Die kleine Stadt hat einiges zu bieten. Besuchen Sie den Polarfuchs in seinem eigenen MuseumMelrakkasetur, oder probieren Sie mal Hochseeangeln im “Djúp”. Oder wandern Sie zurück in die Stille der Valagil Schlucht, wo uralte Lava die außergewöhnlichsten Kunstwerke geschaffen hat.


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