Hochlandträume

Hochlandträume
Stille und Einsamkeit der Steinwüsten

Kaum etwas in Island kann einen auf die unerbittliche, einsame und doch rauhe Schönheit des vegetationslosen Hochlandplateaus vorbereiten. Das Hochland ist eine unbewohnte Region ohne jegliche Besiedlung. Hier gibt es nur Ebenen, Gletscherflüsse und riesige Lavafelder, aus denen eisbedeckte Berge und Vulkane herausragen. Aber in genau dieser harten Einsamkeit liegt die Anziehungskraft und der Zauber, den das Hochland auf seine Besucher ausübt: Natur in ihrer härtesten und kargsten Form. Die kalte Steinwüste war einst perfektes Übungsgelände für die Astronauten der ersten Mondfahrt.
In alten Zeiten wurden die Hochlandwege als Abkürzungen im Sommer genutzt, wenn man zwischen den Landesteilen reisen musste. Geschichten von Geistern und furchtlosen Outlaws verfolgten die Reisenden auf Schritt und Tritt. Heutzutage macht man sich eher Gedanken um das Wetter, denn hier ändert es sich noch schneller als anderswo, und Schnee im Sommer ist nicht selten.
Einsamkeit, Stille und der weite Blick regen zweifellos die Sinne an. Wandern und Radfahren im Hochland wird jedoch nur trainierten und vorbereiteten Menschen empfohlen, und jegliche Autofahrt ohne Reiseleitung muss gut überlegt und geplant werden. Im Hochland gibt es keine Straßen oder Brücken, und Fahrten dauern immer länger als man denkt. Man folgt groben Pisten und muss die vielen Flüsse in der Regel durchfahren, was nur mit Erfahrung und entsprechend ausgerüsteten Fahrzeugen möglich ist. Die bekanntesten Pisten verbinden den Norden mit dem Süden: die Route Sprengisandur (F26) und die Route Kjölur (F35).  Auch diese Pisten sind wegen ihrer Beschaffenheit nur mit allradangetriebenen Fahrzeugen befahrbar.
Wer nicht selber fahren möchte, kann sich dennoch ins Abenteuer begeben und auf einer der vielen geführten Busreisen die unermessliche Weite und Stille des Hochlandes erleben.

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